Zeit-Roas

Auf den Spuren einer Bäuerin in 5 Jahrhunderten

von Joachim Rathke

Alte Bauernhöfe haben viel zu erzählen, von der Härte der Lebensumstände und der Abhängigkeit von den Obrigkeiten, dem Mut, Witz und dem Durchhaltewillen seiner Bewohner*innen…

Der Schauspieler und Autor Joachim Rathke wird Sie in dieser unterhaltsamen und abwechslungsreichen Zeitreise durch die Jahrhunderte führen, den Lebensumständen besonders der Bäuerinnen (Julia Frisch) nachspüren, denen bisher kaum Beachtung geschenkt wurde. Lieder und „Musi“ (Charlie Schmid und Mike Kreuzer) aus den jeweiligen Zeiten ergänzen das Programm.

Wir wiederholen für Sie das Programm, das über 1.500 Zuschauer*innen in 11 Aufführungen am „Stadlerhof“, anlässlich seines 500jährigen Bestehens, begeisterte. Achtung: Diesmal spielen wir in der Scheune des Stiftes!

  • Regie Joachim Rathke
  • Musik Charlie Schmid
  • Mike Kreuzer
  • Es spielen Julia Frisch
  • Joachim Rathke

Termine

  • 9. August 2024

    20:00 - 21:30

    Zeit-Roas

    Scheune des Stiftes Wilhering
    Eintritt: 26 | 24 €

Bruckners Affe

Eine Wanderung durch Bruckners Träume

von Karin Peschka

Der Komponist Anton Bruckner, bekannt für seine Skurrilität, verbrachte einige Sommer im Stift Wilhering zur Sommerfrische und nahm Kontakt zu einem Affen auf, der im Palmenhaus „einsaß“. Der Name des Affen ist uns nicht überliefert, wohl aber taucht das Tier in einer von Bruckners Sinfonien auf. Was sich die beiden wohl zu sagen hatten…?

Autorin Karin Peschka, Komponist Rudolf Jungwirth und Regisseur Joachim Rathke nehmen diese kuriose Episode zum Anlass, um in die reichen, von Widersprüchen strotzenden Innenwelten dieses grenzgenialen Komponisten einzutauchen. Wie bei der Zeitenwanderung „MONKS“ (2022) wird das Publikum Teil dieser Reise, die von der Scheune zum Palmenhaus und in die Kirche führen wird. Wenn Sie Spaß an einem ungewöhnlichen, frech erzählten Streifzug durch die herrlich verrückten Träume Bruckners haben, sind Sie bei uns genau richtig!

  • Idee Norbert Trawöger
  • Regie Joachim Rathke
  • Musik Rudolf Jungwirth
  • Dramaturgie Doris Happl
  • Ausstattung Kurt Pint
  • Choreografie Ilja van den Bosch
  • Es spielen Julia Frisch
  • Thomas Kasten
  • Henry Mason
  • Daniel Morales Perez
  • Simone Neumayr
  • Felix Rank
  • Matthäus Schmidlechner
  • Chorgemeinschaft Dörnbach
  • und vielen anderen

Information

  • Wegstecke: insgesamt ca. 1 km / Dauer der Aufführung mit Pause ca. 2:40
  • Gespielt wird in der Scheune, in der Kirche, und im Palmenhaus.
  • Die Spielorte und Wege sind barrierefrei. Für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, wird ein kostenloser Shuttleservice zu den Spielorten eingerichtet. Bitte geben Sie uns bei der Bestellung der Karten Bescheid.
  • Der Vorverkauf öffnet an Spieltagen um 18:00. Das Buffet ist ebenfalls ab 18:00 geöffnet.
  • ° Wir empfehlen gutes Schuhwerk und warme Kleidung.

Termine

  • 9. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 10. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 12. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 13. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 16. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 17. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 18. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 19. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 20. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 23. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 24. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 25. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 26. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 27. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 31. Juli 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 1. August 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €
  • 2. August 2024

    20:00 - 22:30

    Bruckners Affe

    Areal des Stiftes Wilhering (Start Scheune)
    Eintritt: 30 | 28 | 26 | 24 €

Bezahlt wird nicht

Das Stück

Eine turbulente Komödie von Dario Fo

„Antonia und Margeritha, die mit dem Haushaltsgeld hinten und vorne nicht mehr zu Rande kommen, haben an der Plünderung eines Supermarkts teilgenommen und stehen nun erschrocken vor dem Problem, wie sie die Lebensmittelvermehrung ihren Ehemännern erklären sollen. Denn ihre Männer sind gesetzestreu oder katholisch. In ihrer Not verstecken die Frauen einen Teil des Diebesgutes in ihren Bäuchen und behaupten eine plötzliche Schwangerschaft, die zu immer neuen und irrwitzigen Situationen führt. Als dann auch noch die Wohnungen des Viertels von den Carabinieri gefilzt werden, überschlagen sich die Ereignisse…“

Dario Fo, ein Meister der Situationskomik, schraubt die aberwitzigen Komplikationen, die sich aus dieser Situation ergeben, in köstliche Höhen. Liebhaber italienischer Komödien werden auf ihre Rechnung kommen. Denn hier rackert sich der Mutterwitz zweier Frauen auch gehörig an der Naivität und dem Selbstverständnis ihrer Pascha-Männer ab.

  • Regie Joachim Rathke
  • Bühne Harald Bodingbauer
  • Kostüme Isabella Varga
  • Musik Charlie Schmid
  • Dramaturgie Doris Happl
  • Es spielen Nora Dirisamer
  • Johanna Berger
  • Ferdinand Kopeinig
  • Henry Mason
  • Stefan Wunder

Termine

Der Revisor

Das Stück

Komödie nach Nikolaj Gogol
In einer Fassung von Joachim Rathke

Der Bürgermeister an den Gemeinderat: „In großer Einigkeit sind wir über jeden Gewissensbiss hinweggetreten. Sorgen wir dafür, dass es so bleibt!“

Der Bürgermeister eines oberösterreichischen Dorfes hat einen Tipp bekommen: Ein hoher Beamter aus Wien wird – inkognito! – seine Gemeinde prüfen. Im Gemeinderat bricht Panik aus, denn mit der Einhaltung der Gesetze tut man sich schwer, schließlich hat jeder seine Spesenkonten und diverse Nebeneinkünfte. Hektisch wird nach dem möglichen Revisor gesucht, den man schließlich in einem ahnungslosen Fremden zu entdecken glaubt. Jeder versucht auf seine Weise, den jungen Mann mit kleinen Geldgeschenken und anderen Höflichkeiten milde zu stimmen. Und der überraschte Fremde spielt mit…

Diese fulminante und scharfzüngige Komödie von Gogol geißelte die Raffgier korrupter Eliten im zaristischen Russland. Aber ohne unbescheiden sein zu wollen: Was die Raffinesse des Täuschens, den Charme im Entwickeln von Lügengebilden und die sprudelnde Kreativität bei der persönlichen Bereicherung betrifft, da brauchen wir uns in Österreich nicht zu verstecken! Gute Gründe für das Theater Spectacel, dieses Stück in einer frechen Bearbeitung in unsere Heimat zu verlegen.

  • Regie Joachim Rathke
  • Dramaturgie Doris Happl
  • Ausstattung Kurt Pint
  • Musik Charlie Schmid
  • Es spielen Paola Aguilera
  • Nora Dirisamer
  • Simone Neumayr
  • Horst Heiss
  • Sven Kaschte
  • Maximilian Modl
  • Ethem Saygieder-Fischer
  • Stefan Wunder

Termine

In der Löwengrube

Das Stück

Ein Stück Theater von Felix Mitterer

„Höllrigl Benedikt hoaß i. Wia mei Vatter. Aus’m Ötztal bin i halt. Aber nit herunten aus’m Dorf, ganz oben in die Schrofen bin i, wo die Hennen sogar Steigeisen tragen.“

Benedikt Höllrigl, ein Tiroler Bauer, hat sich in den Kopf gesetzt, Schauspieler zu werden! Er spricht in einem großen Wiener Theater vor, in zünftiger Lederhose, mit dem Tirolerhut auf den blonden Locken und einem Vollbart im Gesicht. Der Direktor engagiert das „Naturtalent“ als „Wilhelm Tell“. Das Stück wird ein grandioser Erfolg. Die Presse bejubelt den „Triumph des Bauern Höllrigl als Sinnbild der deutschen Eiche“, selbst Reichsminister Goebbels ist hingerissen, und verspricht ihm eine große Filmkarriere.

Was keiner ahnt: Der „Bauer“ ist nicht, was er scheint: er ist in Wahrheit der vor einem Jahr entlassende Jude Arthur Kirsch, der mit seinen Kindern nach Tirol floh, dort den Dialekt erlernte, und nun als „arischer Bauer“ zurückkommt, um im Theater ordentlich aufzumischen. Was folgt, ist ein irrwitziges Spiel rund um Täuschung, Heldenmut, Liebe und Verrat…

Felix Mitterer bedient sich in dieser mitreißenden Theatersatire der wahre Geschichte des Schauspielers Leo Reuss, der sich 1939 mitten „in die Löwengrube“ begab, um als gedemütigter Mensch den Irrsinn einer Rassenideologie ad absurdum zu führen. Ein Abend, der mit seinem Aberwitz berührt, bewegt und, ja! – auf befreiende Weise erheitert.

  • Regie Joachim Rathke
  • Ausstattung Kurt Pint
  • Musik Georg Wilbertz
  • Es spielen Sven Kaschte
  • Hemma Clementi
  • Nora Dirisamer
  • Christian Bauer
  • Harald Bodingbauer
  • Matthias Hack
  • Jakob Hofbauer
  • Rudi Müllehner
  • Andreas Pühringer
  • Alfred Rauch
  • Maximilian Bendl
  • Maximilian Modl

Termine

Indien

Das Stück

Eine Tragikomödie von Josef Hader und Alfred Dorfer

„In Japan zum Beispiel essen’s die Suppe am Schluss!“

Fellner und Bösel sind Wirtshausprüfer und üben ihren Beruf in diversen Land-gasthäusern aus. Fellner ist Dauerredner, Bösel schweigsam. Ihre Interessen sind diametral verschieden, ihre Sympathie füreinander unterentwickelt, kurz: Sie können sich nicht ausstehen. Da sie beruflich aneinander gekettet sind, bleiben Konflikte nicht aus. Das Stück erzählt subtil und voller irrwitziger Komik die Umwege einer holprigen Annäherung, die in einer großen Freundschaft endet.

Die Autoren Hader und Dorfer durchforsten die Seelen zweier Männer, die österreichischer nicht sein könnten: die hohe Kunst der Sprachlosigkeit, die Unfähigkeit, sich emotionell zu äußern; die Entschlossenheit, Konflikte nicht zu lösen. Erst am Ende, als Fellner schwer erkrankt, öffnen sich die beiden, obwohl längst schon miteinander verbunden. Die Hilflosigkeit dem Tod gegenüber und ihre Gespräche, die zärtlich-morbid versuchen, das Sterben zu beschreiben, gehören zu den eindrücklichsten Wortspenden österreichischer Literatur.

  • Regie Doris Happl
  • Es spielen Martin Dreiling
  • Joachim Rathke
  • Franz Steinberger

Termine

Signore Volpone

Das Stück

Eine Komödie von Ben Jonson / Stefan Zweig

„Erben sind dumm und listig zugleich. Wenn’s ums Geld geht werden selbst Esel klug.“

Signore Volpone ist Junggeselle. Er bewohnt in Venedig einen Palazzo und ist reich. Was heißt reich – stinkreich! Aber wem soll er nach seinem Tod sein Geld vererben? Er lässt die Nachricht verbreiten, dass er „im Sterben liegt“ um Erbschleicher anzulocken. Und die Falle schnappt zu: rasch zappeln vier Opfer im Netz ihrer Gier. Volpone plündert sie mit Hilfe seines gewieften Dieners Mosca aus und genießt, wie sich die vermeintlichen Erben um seine Gunst raufen. Doch was nur ein übermütiger Spaß sein sollte, läuft rasch aus dem Ruder….

Ben Jonson war ein Zeitgenosse Shakespeares und erzählt in dieser temporeichen, turbulenten und bissigen Komödie über den Erfindungsreichtum des Homo Sapiens bei der Befriedigung seiner Gier.   Bei Signore Volpone erfahren Sie definitiv alles, was Sie schon immer übers Erbschleichen wissen wollten!

  • Regie Joachim Rathke
  • Ausstattung Kurt Pint
  • Musik Charlie Schmid
  • Es spielen Günter Rainer
  • Daniela Dett
  • Katharina Hofmann
  • Manuel Klein
  • Thomas Kolle
  • Larius Phoulivong
  • Thomas Pohl
  • Peter Woy
  • Lutz Zeidler
  • Christian Bauer

Termine

Es war die Lerche

Das Stück

eine Komödie von Ephraim Kishon

In Kishons Komödie leben Julia und Romeo weiter! Sie heiraten und werden Eltern. Aber vom anfänglichen Feuer der Leidenschaft ist nur ein Flackern übriggeblieben. „Der Liebe leichte Schwingen trugen mich“, war einmal. Der Zahn der Zeit hat ihrer Schönheit zugesetzt, die Macht der Gewohnheit ihren Charme ramponiert. Die Tochter ist verhaltensauffällig, die steinalte Amme und der greise Pater Lorenzo, die sich zu enervierenden Besuchen gemüßigt fühlen, mischen sich unverschämt in ihre Ehe ein. Ihre einst atemberaubende Liebe hat dramatisch an Fahrt verloren und droht, an den Klippen des Alltags zu zerschellen. Da erscheint Shakespeare als Rachegeist. Er fürchtet, dass das Elend der beiden öffentlich wird und beschließt, sie aus Zorn über ihr Scheitern, zu vergiften…

Der Satiriker Ephraim Kishon, selbst ein versierter Eheexperten, erzählt mit funkelndem Witz und der ihm eigenen Ironie, von der Liebe, die nur ewig hält, wenn sie früh endet. Und von der Ehe, die nur ewig währt, wenn sie abkühlt. Für alle Liebhaber der Liebe ein „Muss“!

  • Regie Joachim Rathke
  • Co-Regie Doris Happl
  • Ausstattung Harald Bodingbauer
  • Kostüme Alois Dollhäubl
  • Es spielen Julia Ribbeck
  • Martin Dreiling
  • Julia Frisch
  • Joachim Rathke

Termine

Romeo & Julia

Das Stück

nach Shakespeare

Eine Straßentheatertruppe spielt die berühmte Tragödie Shakespeares und lässt sich einiges einfallen, um diesem 1596 geschriebenen Stück neues Leben einzuhauchen.

Zwei Maulpuppen, (die an nörgelnde Muppetpuppen erinnern), sind die vom Hass zerfressenen Väter. Genosse Montague ist ein verbohrter Linker, Signor Capulet ein unbelehrbarer Rechter. Ihr Hass ist unversöhnlich, und ihre Anhängerschaft jederzeit zu blutigen Raufereien bereit. Doch Julia, die Tochter Capulets, und Romeo, Montagues Sohn, spielen nicht mit. Sie lassen sich nicht auseinanderbringen, heiraten heimlich und nehmen für ihre große Liebe sogar ihren eigenen Tod in Kauf….

Mit frechem Witz forscht die Truppe nach, wie schwelender Hass entsteht und sich entlädt. Mit der verspielten Sprache Shakespeares folgt sie der Sprache der Liebe, die sich um Sippenzugehörigkeit nicht kümmert und den Liebenden die Kraft gibt, die Grenzen ihrer Herkunft zu sprengen.

Shakespeares Stücke waren zu seiner Zeit echte Blockbuster. Sie sind spannend, witzig, berührend und sprachlich unglaublich reich. Das gilt auch für „Romeo und Julia“, das Drama um das wohl bekannteste Liebespaar der Welt, das vom Zorn ihrer Väter zerstört wird. Und Shakespeares Warnung vor dieser alles zerstörenden Energie ist aktueller denn je: Erst isst der Hass wie ein Kind. Einmal groß geworden, frisst er alles, was er sich einverleiben kann. Und am Ende verschlingt er sich selbst.

  • Regie Joachim Rathke
  • Übersetzung und Fassung Joachim Rathke
  • Ausstattung Kurt Pint
  • Musik Katrin Weber
  • Dramaturgie Doris Happl
  • Puppendesign Rebekah Wild
  • Öffentlichkeitsarbeit Inez Ardelt
  • Es spielen Bettina Buchholz
  • Nora Dirisamer
  • Julia Frisch
  • Sabine Martin
  • Daniel Jeroma
  • Sven Kaschte
  • Simon Kirschner
  • Markus Subramaniam

Termine

Daddies – Schief gewickelt

Das Stück

von Martin Dreiling und Joachim Rathke

Zwei Männer, randvoll mit Adrenalin – richtige Männer halt – werden Daddys.

Natürlich gegen ihren Willen. Diese persönliche Katastrophe wird von ihren Frauen hinterrücks herbeigeführt. Es ist ein brutaler Angriff auf das Freiheitbedürfnis eines passionierten Tresensitzers, eine rücksichtslose Attacke auf die Karriere eines Hochschulprofessors. Was wird werden – jetzt, wo das Leben zu Ende ist…?

Aber die beiden haben die Rechnung ohne ihre Kids gemacht, die sich Stück für Stück in ihre Herzen stehlen werden…

Es wird höchste Zeit, die psychischen Ups und Downs des starken Geschlechtes rund um Schwangerschaft, Geburt und Vaterschaft einer gründlichen Analyse zu unterziehen. Denn alles ist ausführlich untersucht und beschrieben: Jeder Rülpser der Mutter, jede Blähung des Kindes. Nur eines nicht: Die Not des Homo Sapiens Masculus in dieser Zeit des Schreckens.

  • Regie Doris Happl
  • Ausstattung Isabella Reder
  • Es spielen Martin Dreiling
  • Joachim Rathke

Termine