Oder fünf Knöpfe aus Bein
von Karin Peschka
Wir schreiben das Jahr 1626. Seit Generationen haben fast alle Menschen in Oberösterreich dem katholischen Glauben den Rücken gekehrt und sind evangelisch geworden. Doch der Kaiser versucht mit aller Macht, das Land und seine Leute mit Gewalt zurück „zum wahren Glauben“ zu zwingen. Die Bauern, sehr viele leben in elenden Verhältnissen, schließen sich mit anderen Ständen zusammen, um gemeinsam um ihre Freiheit zu kämpfen. Wenn es sein musste, mit Sense und Dreschflegel.
Casparus, ein Student aus Passau, wird einer ihrer Anführer. Mit flammenden Reden überzeugt er die Bauernschaft zum Aufstand. Aber er stößt auch auf Widerstand, besonders bei den Frauen. Denn der Ausgang des Kampfes ist ungewiss.
Wie ging es unseren Vorfahren in dieser Zeit? Die Mehrzahl waren Bäuerinnen und Bauern, die vor der Frage standen, sich dem Joch der Fremdbestimmung zu unterwerfen oder gegen die Bevormundung und für ihre Überzeugung aufzustehen.
Wenig weiß man über diese Männer, Frauen und Kinder. Das Stück ist eine Spurensuche: Was gab ihnen den Mut, sich zu wehren, zu streiten, zu flehen oder zu hoffen?
Ein Projekt der communale oö 2026 in Kooperation mit dem TheaterSPECTACEL Wilhering
Mit freundlicher Unterstützung durch
- Regie Joachim Rathke
- Text Karin Peschka
- Musik Rudolf Jungwirth
- Ensemble Lézard aux Plumes
- Musikalische Leitung Sven Birch
- Gesang Judith Ramerstorfer
- Erzähler Joachim Rathke
- Es spielen Nora Dirisamer
- Peter Woy






